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23

Jul

Mirago macht Reichweite durch Affiliates

Mirago ist neben Google, Yahoo und MIVA ein weiterer Pay-per-Click (PPC) Anbieter. Da aber nur wenige die kontextsensitiven Textanzeigen kennen, nutzt Mirago nun die populären deutschen Affiliate-Netzwerke um die Reichweite ihrer eigenen Contextuals zu vergrößern. Über Plattformen wie Zanox und Affili.net versucht man bei Mirago die eigenen Pay-Per-Click Anzeigen (funktional ähnlich wie Google AdSense) unters Web-Volk zu bringen. Jeder Seitenbetreiber der die Anzeigen auf seiner Seite einbindet, bekommt pro Klick 0,05€ plus einen monatlichen Bonus, der die Differenz zum tatsächlichen Wert der monatlichen Klicks ausgleicht.

Schade nur, dass Mirago recht wenig Werbekunden und damit nur ein kleines Themenangebot hat: Es wäre sehr bereichernd, wenn sich der deutsche PPC Markt eben nicht nur zwischen Google und Yahoo aufteilt.


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22

Jun

Google vernetzt San Francisco mit WLAN

Bereits vor knapp einem Jahr kündigte Google an ganz San Francisco mit einem eigenen WLAN-Netz abzudecken, und den Einwohnern so überall in der Stadt kostenlosen Internetzugang zu verschaffen. Vor zwei Monaten wurde es dann offiziell: Die Stadt hat Google den Zuschlag für das Projekt erteilt. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister wohl vom Internetzugang als einem „wichtigen Menschenrecht“.

Das ist natürlich nicht als eine selbstlose Geste von Google zu interpretieren, denn einmal mehr soll hier ein Freemium-Modell Anwendung finden: Kostenloser Basis-Internetzugang für alle, und Hochgeschwindigkeitszugang mit ordentlicher Bandbreite gegen eine kleine Gebühr. Aber auch das ist vermutlich nicht mal die halbe Wahrheit: Der eigentliche Zweck der Unternehmung liegt meiner Ansicht nach darin, ein Versuchsfeld für neue Einkommensquellen aus lokaler Werbung (Location-based Ads) zu schaffen. Da Google die WLAN-Infrastruktur (gemeinsam mit Partnern) aufbaut, werden auch die Informationen über den Zugriffspunkt, also die geographischen Koordinaten des Nutzers, für Google nutzbar sein. Bingo! Google kann AdWords mit lokalem Bezug auf die Endgeräte der Nutzer liefern. Wer also im Cafe mit seinem Laptop nach Handytarifen sucht, bekommt bspw. nicht nur die Adresse vom nahegelegenen Handy-Shop, sondern auch noch die Wegbeschreibung plus 10$-Gutschein. Ich denke Google möchte sich sein Engagement als Internetprovider nicht über Zugangsgebühren refinanzieren, sondern vielmehr über die Zusatzinformationen die sich durch den Zugangspunkt ergeben.


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