Web 2.0, SEO
Beim modernen Link Baiting werden spezielle Seiteninhalte entwickelt, um Aufmerksamkeit zu generieren und damit entsprechend viele eingehenden Hyperlinks von anderen Seiten zu sammeln. Gerade das so genannte Web 2.0, bei dem die soziale und interaktive Orientierung des Internets im Vordergrund steht, bietet mit seinen Blogs, Foren und sozialen Netzwerken eine neue Betätigungsfläche für diese Spielart der zeitgemäßen Suchmaschinenoptimierung.
Wie effektives Link Baiting funktionieren kann, zeigt derzeit die US-Firma OfficeMax, die gleich mit 20 Link-Ködern auf jeweils eigenen Domains auf die Jagt geht. Die einzelnen Weihnachts-Projekte sind jeweils aufwändig in Flash gestaltet und bieten neben schwarzhumorigen Spielen bei denen man sich das Auge ausschließen kann, auch personalisierten Elfentänze oder geheime Botschaften in rückwärts abgespielten Weihnachtssongs. Noch sind es nur ein paar hundert Links die auf die brandneuen Seiten verweisen, doch der Link Bait wird sicherlich noch zahlreiche Verweise von del.icio.us, digg und Konsorten ansammeln.
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Web 2.0, Suchmaschinen
Nach dem spektakulären YouTube-Deal und den allerorts emporschießenden Video 2.0 Portalen, kommt mit Yahoo Video nun die Bewegtbild-Community einer börsennotierten Internetgröße nach Deutschland. Bisher bestand Yahoo Video in Deutschland lediglich aus einer Multimedia-Suche, die nun um branchenüblichen Funktionen erweitert wurde. Wie von YouTube bekannt, kann jeder selbst Videoclips auf die Plattform stellen, andere Videos bewerten und natürlich auch über die ganze Yahoo Video Community hinweg suchen.
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Web 2.0, Suchmaschinen
Jetzt ist schon wieder was passiert. Was die Gerüchteküche schon seit Tagen vorkocht wird jetzt dampfend serviert: Google kauft die Videoclip-Community YouTube für 1,6 Milliarden US-Dollar. Bisher hat Google stets verkündet nicht ins Content-Geschäft einsteigen zu wollen, geht nun aber trotzdem diesen steinigen Weg. Wie problematisch das sein kann, erlebt Google seit einiger Zeit mit den rechtlichen Verwirrungen um die eigenen Google News, welche schon jetzt nicht mehr in Belgien angeboten werden dürfen. Mit der Übernahme von YouTube darf sich Google zukünftig auch mit Communities, Copyrights und Content-Hosting beschäftigen.
Ein Blick auf den Übernahmepreis treibt einem die Schweißperlen auf die Stirn: 1,6 Mrd. Dollar für ein noch nicht mal 2 Jahre bestehendes Unternehmen ohne funktionierendes Business-Modell – das ist fast der 3fache Preis, den Rupert Murdoch für MySpace zu zahlen bereit war. Dieser Web 2.0 Deal wird vermutlich der größte für lange Zeit bleiben und könnte den Höhepunkt dieser „New New Economy“ markieren. Vergleicht man allerdings die Kaufsummen mit denen der überhitzten Versteigerung der UMTS Lizenzen im Jahre 2000, so kann man doch noch einmal beruhigt aufatmen.
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Web 2.0
Der Stern und die Picture Press starten ein Web 2.0 Portal für Hobbyfotografen und Amateur-Paparazzi mit dem Namen Augenzeuge. Hobbyreporter können ihre Schnappschüsse von Promis, Mikro-Katastrophen und sonstigen Sehenswürdigkeiten direkt vom Handy via MMS auf die Plattform senden. Falls die Presse ein privates Foto kauft, wird eine Entschädigung an den Fotografen ausbezahlt.
Die zugrunde liegende Idee via Crowdsourcing die Eigenmotivation von Hobby-Fotografen zu bündeln, finde ich recht gelungen und in Zeiten von günstigen Handy-Kameras konsequent umgesetzt.
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Web 2.0
Das klassische Modell: US-Internetmarkt beobachten, ein erfolgreiches Produkt für den deutschen Markt adaptieren und so bald wie möglich wieder verkaufen. Was schon 1999 mit Alando funktionierte, läuft heute noch schneller ab: Gerade wurde der deutsche YouTube Klon MyVideo nach nur 5 Monaten zu 30% an ProSiebenSat.1 verkauft. Der Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben.
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Web 2.0
Nachdem Holzbrinck erst kürzlich mit seinen Social Networking Produkten in die Öffentlichkeit trat, präsentiert RTL (= Bertelsmann) seinen neuen YouTube Klon Clipfish.
Der Web 2.0 Hype hat sich nun auch in Deutschland zum fiebrigen Breitenphänomen ausgeweitet: Hundertfach werden US-Modelle adaptiert, kopiert und für den deutschen Markt angepasst. Im Gegensatz zu den vielen unabhängigen neuen Start-Ups haben die Großen wie Bertelsmann oder der Holzbrinck Verlag natürlich die klassische Medien-Power im Rücken um im Bedarfsfall die Aufmerksamkeits-Trommel für ihre neuen Produkte zu bedienen. Viele sitzen in den Online-Startlöchern, nur wenige werden dauerhaft bleiben - Parallelen zu den Geschehnissen der New Economy und der Zeit vor 2001 lassen sich leider nicht leugnen.
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Web 2.0
Der Holtzbrinck Verlag tritt mit seinem Web 2.0 Forschungslabor eLab an die Öffentlichkeit und präsentiert ein paar nicht wirklich überraschende Mash-up Projekte: Während Pointoo so etwas wie Plazes für mobile Endgeräte ist, zeigt sich Gutefrage als Zwilling von Yahoo Clever oder Google Answers.
Die Produkte sind solide gebaut und haben das Potential durch das verzweigte Netzwerk des Holtzbrinck Verlages genügend Aufmerksamkeit zu erlangen um als funktionierende Anwendungen auf dem deutschen Markt zu bestehen.
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Web 2.0, Online Marketing
Das Filmportal IMDb ist schon längst keine unabhängige Social Application mehr, sondern gehört seit 1998 zum Amazon-Konzern. Gestartet ist das Projekt schon 1990 als eine Art offene Wikipedia von und für Filmfans. Ab sofort werden die europäischen Plattformen der Internet Movie Database von Lycos Europe vermarktet.
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Die Video-Community YouTube wird hier in San Francisco tatsächlich sehr intensive genutzt. So wie man mittels ein paar Suchbegriffen nach einem Thema googelte, so sucht man hier direkt nach Videoaufnahmen die das gewünschte Thema in Bild und Ton erläutern. Egal ob man sich dafür interessiert wie man eine Bierflasche öffnet oder wie das Arctic Monkey Konzert in San Francisco war: „just search in youtube“. Zumindest momentan hat YouTube im Vergleich zu Google Video in Bezug auf Nutzerzahlen und Contentvielfalt eindeutig die Nase vorn. Der durchschlagende Erfolg von Video Plattformen erklärt sich für mich auch dadurch, dass die audiovisuelle Darbietung von Information im amerikanischen Kulturkreis weiter verbreitet und stärker akzeptiert ist als beispielsweise in Deutschland. Aber natürlich gibt es im deutschsprachigen Internet schon etliche Klone wie z.B. MyVideo.de, die ihre monatlich 23 Millionen Seitenzugriffe jetzt von Hi-Media vermarkten lassen.
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Web 2.0
Skype führt in den USA gerade eine sehr aggressive Marketingaktion durch: Bis zum Ende des Jahres sind alle Gespräche in die USA und Kanada kostenlos. Dabei ist es egal, ob man ins Festnetz oder mit Mobiltelefonen telefoniert. Allerdings muss man sich selbst auch auf US-Boden befinden, was von Skype vermutlich via IP-basiertem Tracking überprüft wird.

Normalerweise kosten SkypeOut Gespräche (Anrufe ins normale Telefonnetz) um die 1,7ct pro Minute, zu Mobiltelefonen einiges mehr. Die Marketingaktion ist eine eindeutige Kampfansage an etablierte Kommunikationsanbieter. Allerdings bin ich überrascht, dass die Kampagne so wenig publik gemacht wurde, und auch auf den amerikanischen Skype-Seiten nur sehr dezent eingebunden ist.
skype