Web 2.0
Skype führt in den USA gerade eine sehr aggressive Marketingaktion durch: Bis zum Ende des Jahres sind alle Gespräche in die USA und Kanada kostenlos. Dabei ist es egal, ob man ins Festnetz oder mit Mobiltelefonen telefoniert. Allerdings muss man sich selbst auch auf US-Boden befinden, was von Skype vermutlich via IP-basiertem Tracking überprüft wird.

Normalerweise kosten SkypeOut Gespräche (Anrufe ins normale Telefonnetz) um die 1,7ct pro Minute, zu Mobiltelefonen einiges mehr. Die Marketingaktion ist eine eindeutige Kampfansage an etablierte Kommunikationsanbieter. Allerdings bin ich überrascht, dass die Kampagne so wenig publik gemacht wurde, und auch auf den amerikanischen Skype-Seiten nur sehr dezent eingebunden ist.
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Web 2.0
Im Gegensatz zum „alten Web“ benötigen Web 2.0 Anwendungen weder ganzseitige Anzeigen, TV-Spots noch sonstige teuren Marketing-Kampagnen. Der Netzwerk-Charakter von Web 2.0 Anwendungen wie Skype, Wikipedia oder Flickr schafft durch die natürliche Einbeziehung der Nutzer einen Dominoeffekt der selbst für die Verbreitung der Marke sorgt. Beispielsweise hat es Skype nicht nötig die Vorzüge von Voice-over-IP über die klassischen Kanäle zu kommunizieren sondern überlässt das einfach den Benutzern. Wer einmal gemütlich mit Headset kostenlos quer durch die Welt telefoniert hat, sorgt via Mund-zu-Mund Propaganda für neue Nutzer und die Verbreitung von Skype.
Ein weiteres Merkmal von Web 2.0 ist das Freemium Modell (Free + Premium): Die Nutzer werden mit kostenlosen Grundfunktionen geködert (z.B. Skype-zu-Skype Anrufe) und bezahlen nur für besondere Services (z.B. Anrufe ins normale Telefonnetz). Für die Verbreitung sorgt die Community.
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