Web 2.0, SEO

13

Dez

Weihnachtlicher Link Bait von OfficeMax

Beim modernen Link Baiting werden spezielle Seiteninhalte entwickelt, um Aufmerksamkeit zu generieren und damit entsprechend viele eingehenden Hyperlinks von anderen Seiten zu sammeln. Gerade das so genannte Web 2.0, bei dem die soziale und interaktive Orientierung des Internets im Vordergrund steht, bietet mit seinen Blogs, Foren und sozialen Netzwerken eine neue Betätigungsfläche für diese Spielart der zeitgemäßen Suchmaschinenoptimierung.

Wie effektives Link Baiting funktionieren kann, zeigt derzeit die US-Firma OfficeMax, die gleich mit 20 Link-Ködern auf jeweils eigenen Domains auf die Jagt geht. Die einzelnen Weihnachts-Projekte sind jeweils aufwändig in Flash gestaltet und bieten neben schwarzhumorigen Spielen bei denen man sich das Auge ausschließen kann, auch personalisierten Elfentänze oder geheime Botschaften in rückwärts abgespielten Weihnachtssongs. Noch sind es nur ein paar hundert Links die auf die brandneuen Seiten verweisen, doch der Link Bait wird sicherlich noch zahlreiche Verweise von del.icio.us, digg und Konsorten ansammeln.


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Web 2.0, Suchmaschinen

10

Okt

Google verschlingt YouTube

Jetzt ist schon wieder was passiert. Was die Gerüchteküche schon seit Tagen vorkocht wird jetzt dampfend serviert: Google kauft die Videoclip-Community YouTube für 1,6 Milliarden US-Dollar. Bisher hat Google stets verkündet nicht ins Content-Geschäft einsteigen zu wollen, geht nun aber trotzdem diesen steinigen Weg. Wie problematisch das sein kann, erlebt Google seit einiger Zeit mit den rechtlichen Verwirrungen um die eigenen Google News, welche schon jetzt nicht mehr in Belgien angeboten werden dürfen. Mit der Übernahme von YouTube darf sich Google zukünftig auch mit Communities, Copyrights und Content-Hosting beschäftigen.

Ein Blick auf den Übernahmepreis treibt einem die Schweißperlen auf die Stirn: 1,6 Mrd. Dollar für ein noch nicht mal 2 Jahre bestehendes Unternehmen ohne funktionierendes Business-Modell – das ist fast der 3fache Preis, den Rupert Murdoch für MySpace zu zahlen bereit war. Dieser Web 2.0 Deal wird vermutlich der größte für lange Zeit bleiben und könnte den Höhepunkt dieser „New New Economy“ markieren. Vergleicht man allerdings die Kaufsummen mit denen der überhitzten Versteigerung der UMTS Lizenzen im Jahre 2000, so kann man doch noch einmal beruhigt aufatmen.


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Web 2.0

17

Sep

Amateur-Paparazzi 2.0

Der Stern und die Picture Press starten ein Web 2.0 Portal für Hobbyfotografen und Amateur-Paparazzi mit dem Namen Augenzeuge. Hobbyreporter können ihre Schnappschüsse von Promis, Mikro-Katastrophen und sonstigen Sehenswürdigkeiten direkt vom Handy via MMS auf die Plattform senden. Falls die Presse ein privates Foto kauft, wird eine Entschädigung an den Fotografen ausbezahlt.

Die zugrunde liegende Idee via Crowdsourcing die Eigenmotivation von Hobby-Fotografen zu bündeln, finde ich recht gelungen und in Zeiten von günstigen Handy-Kameras konsequent umgesetzt.


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Web 2.0

12

Sep

YouTube Adaption (teil-)verkauft

Das klassische Modell: US-Internetmarkt beobachten, ein erfolgreiches Produkt für den deutschen Markt adaptieren und so bald wie möglich wieder verkaufen. Was schon 1999 mit Alando funktionierte, läuft heute noch schneller ab: Gerade wurde der deutsche YouTube Klon MyVideo nach nur 5 Monaten zu 30% an ProSiebenSat.1 verkauft. Der Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben.


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Web 2.0

16

Aug

Fieber 2.0

Nachdem Holzbrinck erst kürzlich mit seinen Social Networking Produkten in die Öffentlichkeit trat, präsentiert RTL (= Bertelsmann) seinen neuen YouTube Klon Clipfish.

Der Web 2.0 Hype hat sich nun auch in Deutschland zum fiebrigen Breitenphänomen ausgeweitet: Hundertfach werden US-Modelle adaptiert, kopiert und für den deutschen Markt angepasst. Im Gegensatz zu den vielen unabhängigen neuen Start-Ups haben die Großen wie Bertelsmann oder der Holzbrinck Verlag natürlich die klassische Medien-Power im Rücken um im Bedarfsfall die Aufmerksamkeits-Trommel für ihre neuen Produkte zu bedienen. Viele sitzen in den Online-Startlöchern, nur wenige werden dauerhaft bleiben - Parallelen zu den Geschehnissen der New Economy und der Zeit vor 2001 lassen sich leider nicht leugnen.


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Web 2.0

13

Aug

Holzbrinck Verlag 2.0

Der Holtzbrinck Verlag tritt mit seinem Web 2.0 Forschungslabor eLab an die Öffentlichkeit und präsentiert ein paar nicht wirklich überraschende Mash-up Projekte: Während Pointoo so etwas wie Plazes für mobile Endgeräte ist, zeigt sich Gutefrage als Zwilling von Yahoo Clever oder Google Answers.

Die Produkte sind solide gebaut und haben das Potential durch das verzweigte Netzwerk des Holtzbrinck Verlages genügend Aufmerksamkeit zu erlangen um als funktionierende Anwendungen auf dem deutschen Markt zu bestehen.


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Web 2.0

24

Jun

Web 2.0 funktioniert ohne Werbung

Im Gegensatz zum „alten Web“ benötigen Web 2.0 Anwendungen weder ganzseitige Anzeigen, TV-Spots noch sonstige teuren Marketing-Kampagnen. Der Netzwerk-Charakter von Web 2.0 Anwendungen wie Skype, Wikipedia oder Flickr schafft durch die natürliche Einbeziehung der Nutzer einen Dominoeffekt der selbst für die Verbreitung der Marke sorgt. Beispielsweise hat es Skype nicht nötig die Vorzüge von Voice-over-IP über die klassischen Kanäle zu kommunizieren sondern überlässt das einfach den Benutzern. Wer einmal gemütlich mit Headset kostenlos quer durch die Welt telefoniert hat, sorgt via Mund-zu-Mund Propaganda für neue Nutzer und die Verbreitung von Skype.

Ein weiteres Merkmal von Web 2.0 ist das Freemium Modell (Free + Premium): Die Nutzer werden mit kostenlosen Grundfunktionen geködert (z.B. Skype-zu-Skype Anrufe) und bezahlen nur für besondere Services (z.B. Anrufe ins normale Telefonnetz). Für die Verbreitung sorgt die Community.


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Web 2.0

20

Jun

Web 2.0

Die aktuelle zweite Internet-Welle wird oft mit „Web 2.0“ betitelt und meint damit Community-Anwendungen (social networking applications), die meist auch Technologien wie AJAX oder Flash nutzen. Wesentliches Merkmal ist für mich allerdings die soziale Komponente, die das zugrunde liegende Kommunikationsprinzip vom klassischen Broadcast („One-to-Many“) hin zum Dialog („Many-to-Many“) verschiebt.


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