Web 2.0

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Jun

Web 2.0

von Mac Mueller am 20. Juni 2006 um 21:04


Die aktuelle zweite Internet-Welle wird oft mit „Web 2.0“ betitelt und meint damit Community-Anwendungen (social networking applications), die meist auch Technologien wie AJAX oder Flash nutzen. Wesentliches Merkmal ist für mich allerdings die soziale Komponente, die das zugrunde liegende Kommunikationsprinzip vom klassischen Broadcast („One-to-Many“) hin zum Dialog („Many-to-Many“) verschiebt.



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2 Kommentare

  1. pille am 27. Juni 2006 um 02:55 | #

    wir brauchen keinen neuen hype!

    was bitte hat web 2.0 mit social network und many to many applications zu tun???? der begriff web 2.0 wurde von O’Reilly Media definiert um den Enthusiasmus der web entwickler für medien und marketing fuzzies aussprechbar zu machen.

    web 2.0 beschreibt techniken und werkzeuge die das alte feeling beim surfen “ich klicke, warte ein paar sekunden, der bidschirm baut sich neu auf” auflösen! letzendlich kann diese technik dazu führen, das der browser im desktop aufgeht und webanwendungen auf beliebiger hardware laufen. die betonung liegt auf kann.

    web 2.0 ist letzendlich nur möglich geworden, weil der browserkrieg aufhörte, weil letzendlich die new economy zusammenbrach. das führte dazu das entwickler endlich wieder sachen machen konnten die sinn machen. standards definieren und dagegegen implementieren. ganz ohne hype, medien und macht interesse. coole zeiten, endlich wieder internet seiten schreiben, die auf allen browsern gut aussehen, coole techniken benutzen die auf allen rechnern funktionert. gute software schreiben die sich nur aufgrund ihrer qualität verbreitet z.b. firefox und co.

    bitte bleibt auf dem boden. wir brauchen keinen neuen hype, der wieder dazu führt, dass wir uns rückwärts bewegen.

    entwickelt coole applikationen und quatscht nicht dum rum! many to many kennen wir schon seit napster oder seit ende den 80., seit wir gegen irgendjemand auf diesem planeten schachspielen und chatten konnten.


  2. Mac Mueller am 27. Juni 2006 um 11:30 | #

    Danke für deine Sicht aus der Technischen Warte.

    Ursprünglich kommt der Begriff natürlich genau aus dieser Ecke (O\’Reilly), wird aber momentan tatsächlich für den -nicht wirklich neuen- aber jetzt endlich erfolgreichen Typus von sozialen Anwendungen genutzt. Ich denke auch wir brauchen keinen neuen Hype. Aber es ist durchaus wieder mehr Bewegung im Markt als noch vor 3 Jahren, und diesmal mit einer weit größeren weltweiten Nutzerbasis. Das sich Websites im Browser teilweise wie Desktop-Anwendungen anfühlen ist ein weiterer Erfolgsfaktor der neuen Online-Produkte: Die technischen Barrieren werden kleiner und auch Otto-Normalfrau kann nun beispielsweise ein Blog betreiben ohne sich durch HTML-Code zu wühlen.


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