24
Jun
Web 2.0 funktioniert ohne Werbung
Im Gegensatz zum „alten Web“ benötigen Web 2.0 Anwendungen weder ganzseitige Anzeigen, TV-Spots noch sonstige teuren Marketing-Kampagnen. Der Netzwerk-Charakter von Web 2.0 Anwendungen wie Skype, Wikipedia oder Flickr schafft durch die natürliche Einbeziehung der Nutzer einen Dominoeffekt der selbst für die Verbreitung der Marke sorgt. Beispielsweise hat es Skype nicht nötig die Vorzüge von Voice-over-IP über die klassischen Kanäle zu kommunizieren sondern überlässt das einfach den Benutzern. Wer einmal gemütlich mit Headset kostenlos quer durch die Welt telefoniert hat, sorgt via Mund-zu-Mund Propaganda für neue Nutzer und die Verbreitung von Skype.
Ein weiteres Merkmal von Web 2.0 ist das Freemium Modell (Free + Premium): Die Nutzer werden mit kostenlosen Grundfunktionen geködert (z.B. Skype-zu-Skype Anrufe) und bezahlen nur für besondere Services (z.B. Anrufe ins normale Telefonnetz). Für die Verbreitung sorgt die Community.
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